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Protest >>weiterlesen>> Protest
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Protest der Diabetes-Lotsen vom Landesverband Thüringen e. V. Die Diabetes-Lotsen des Landesverband Thüringen
e. V. des Deutschen Diabetiker Bundes fordert eine
sofortige Einstellung der Erwägung, eine
Praxisgebühr für jeden Arztbesuch zu erheben! Mit dieser Maßnahme werden besonders die
chronisch kranken und alten Menschen belastet und
damit diskriminiert! Günther Blumert Diabetes-Lotse
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Mahnwache vor dem Thüringer Landtag
am 19. August 2010 von 08:30 – 09:30 Uhr
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Sie werden vergessenes wieder neu entdecken und sich fragen.
"Warum bin ich so geworden"
Mein Leben mit Diabetes. . . . . . Der Webmaster, ein Diabetes-Lotse, erzählt auf dieser Eröffnungsseite aus seinem Leben, seiner Erfahrung und dem Umgang mit dieser heimtückischen Stoffwechselerkrankung. Er möchte seine Geschichte etwas locker und humoristisch erzählen und sich Ihnen damit etwas öffnen und vorstellen. Sicher werden Sie viele Parallelen zu Ihrer eigenen Geschichte feststellen und seine Beweggründe, diese Webseite so zu schreiben, besser verstehen. Wir sind bekannt als ein Volk, das nach Perfektion und Leistung strebt. So sind wir erzogen und so fühlen und denken wir - das ist sicher lobenswert. Der Wermutstropfen: Wir vergessen zu schnell die Menschlichkeit, Nächstenhilfe, Herzenswärme und Liebe. Dabei liegt die Betonung auf vergessen: Diese Eigenschaften sind uns nicht fremd. Sie sind tief und fest in uns verwurzelt und gehören mit zu unserer Mentalität. Wir sehen es oft als Schwäche und flüchten uns ins Technische und Organisatorische. Wollen dem Nachbarn doch nicht zu sehr "in den Topf schauen". Aber man sollte auf seine Nachbarn sehen - in der Not wird er sich daran erinnern. Wie: Ein nettes Wort (keine Dauergespräche) Wie: Nur die Frage ist schon Hilfe "Wie geht's"? (ist kein Aufwand) Wie: Wenn Sie einkaufen gehen - "soll ich Ihnen was mit bringen" (kein Großeinkauf) Wie: Hilfe leisten, wenn jemand strauchelt. (sie wissen nicht Herzinfarkt, Unterzuckerung oder betrunken) Wie: Es braucht nicht viel Worte - "Ein Handgriff und ein Lächeln." (der andere versteht auch ohne Worte) Damit sind keines Wegs nur alte Menschen gemeint! Sondern diesen Umgang untereinander brauch jeder. Gerade diesen Umgang und Beziehung untereinander gibt Geborgenheit, Sicherheit und dadurch mehr Ruhe in sich selbst, daraus resultierend wiederum weniger Krankheit. Mag mancher jetzt denken, was erzählt der uns hier! Wo und wann soll ich in dieser hektischen Zeit zur Ruhe finden? Glauben Sie mir, man sollte nicht leichtfertig (wie es viele tun) diese Hektischen- und Unruhigezeit aus Bequemlichkeits- und Faulheitsgründen vorschieben. Ich tat dies auch. Aus eigener Erfahrung weiß ich nun, es geht wenn man will. Ihr eigenes "Ich", Ihr innere "Schweinehund" ist daran Schuld, ihn gilt es zu überwinden. Früher oder Später merken Sie es auch! - ich wünsche es Ihnen vom Herze - - diese Einsicht recht bald für sich zu entdecken - Ihr Diabetes-Lotse
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Ich stoße mit Ihnen auf die Zukunft an. Nur so, nicht anders gehen wir ran. Wir lachen dem Leben ins Gesicht. Trübsal, Kummer, kennen wir nicht. Dies haben wir uns fest vor genommen. Zweifel daran, wir nicht bekommen. Ich lade Sie auf das Herzlichste ein, Wann immer Sie wollen, mein Gast zu sein.
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Das Wörtchen
"Z u r ü c k"
Kennt jeder - was für ein Glück.
Am Ende jeder Seit bringt es Sie
mit einem Klick, zum Anfang
"Z u r ü c k"
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2008 - ein Jahr neigt sich zum Ende. Nun ist's soweit, jetzt bekomm ich Rente. Freizeit, die ich bis dato so nie wirklich kannte! Diabetes, eine Gefahr- ich richtig benannte. Mein Interesse wuchs von Tag zu Tag. Nun konnte ich was tun, so wie ich es mag. Der Mensch braucht Zucker zum Leben. Ich hatte zu viel davon, so ist es eben. Lasst Euch erzählen, meine Geschicht'. Vorsorge hat ein sehr großes Gewicht!
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Bislang war es doch immer so, doch diesmal wurde ich nicht froh. War es Zufall oder Glück, bei mir ging‘s nicht mehr vor und zurück. Just im Moment schellte es am Tor, wie immer steht eine meiner Töchter davor. Wollt' schauen, was Vater so treibt, warum er nicht kommt, wo er nur bleibt?
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Das Leben genießen als Pensionär, wenn's nur so wär!
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Schöne Zeiten waren das nicht, so meine Tochter spricht....
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Ich war glücklich, sie erschrocken -wohl über mein graues und fahles Gesicht. Du gehst ins Krankenhaus nicht hier rumhocken, Widerrede - oh - nein, die gab es nicht. Lungenentzündung doppelseitig und viel Zucker, mehr als mein Körper vertrug, ich armer Schlucker. Wusste nicht dass ich so ein „süßes“ Kerlchen bin, da ist Zucker für mein Ego, ein großer Gewinn.
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Keine Woche, stand ich auf meinen Füßen, Gesundheitsreform lässt herzlich grüßen. Druck, Tabletten, Spritzen und der Tropf, kannst bald heben wieder deinen Kopf. Ob's gut war für deinen Körper und Geist, es erst viel später erfahren wirst und weißt. Manches mal will es mir nicht gelingen, Mund und Puls zur Ruhe zu zwingen.
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Das sind die helfenden Schwestern sind auf zack und nicht von gestern
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Gesundheitsminister, er der König! Von menschlicher Würde und Pflege, hält er wenig.
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Schwester und Doktor, hetzen durch die Zimmer, mal Ruhe auf dem Flur und Gängen - kein Schimmer. Alles hoffnungslos überbelegt, Gesundheitsreform hat Menschlichkeit weggefegt. Die Klinik verließ ich nach knapp 10 Tagen, etwas wacklig, bangen Herzens - keine Fragen? War es so richtig, Frau/Herr Gesundheitsminister? Hoffe, sie mal zu sehen im "Normal-Krankenhaus"! Ob sie dann, noch sprechen wie ein Philister?
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Was für ein Schelm der Böses denkt! ~~~ Wie sich körperlich viele für krank halten, ohne es zu sein! Halten umgekehrt geistig sich viele für gesund, die es aber nicht sind! ~~~ Bilden Sie sich selbst eine Meinung.
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Mit der Androhung: "Kein Zeit - Kein Zeit!" Müsse sofort in die Reha, ein Bett steht schon bereit! Schnell packen angesagt, so gab man mir den Rat, warteten – warteten - vierzehn Tage auf das Telefonat. Ei- erst war's doch so eilig und so wichtig! Oder ist es jetzt gar doch nicht richtig? Egal, wollt es wissen, rief vorsichtig und höflich an Oh Backe, was habe ich da getan.
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Nun was soll ich tun, mich beeilen oder ruh’n?
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Bei soviel "Fürsorge und Pflege?" Bring kaum noch ein Wort zu wege!
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Ihr werdet's nicht glauben, was ich tat mir erlauben! Wär doch krank, sollt nicht die Ruhe rauben. Mir verschlug es die Sprache, das will was heißen. Himmel – Donner - Keil, es könnt mich zereisen! Wie geht’s weiter mit Insulin und Spritzen? Das kann nicht sein, die lassen mich hier sitzen!
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Mir ging’s richtig dreckich, lange vierzehn Tage? Einweisung und Anpassung, das war die Frage! Keine Hilfe, schnell wird da klein dein Lichtlein? Bist du allein und wartest auf den Rehaschein. So meinen Lebensabend, ich nicht erträumt. Habe doch vorher gründlich aufgeräumt?
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Liegst da wie eine Flunder, wenn da kein Zorn über Dich kommt, s' wär ein Wunder....
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Spontan fielen mir Goethes Worte ein! "Hier bin ich Mensch, hier darf ich sein."
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Man ist nie vor unliebsamen Überraschungen gefeit! Lausche vorher in deinen Körper, so bist bereit! Nun endlich ab nach Tabarz, im Thüringer Wald. Dort wo das Echo klar und deutlich widerhallt. Ich kann Tabarz nur wärmstens weiter empfehlen, Hätte man noch die Möglichkeit zum wählen.
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Es ist wahr, hier hatte ich das erste Mal das Gefühl, ernst genommen zu werden in diesem Gewühl. Ich lernte was gut und wichtig für mein Leben Im Gesundheitswesen, auch hier war Rotstift eben. Es wird Zeit zum Besinnen, um andere Wege zu gehen. Diabetiker helfen Diabetikern so sollte es geschehen. |
  
Es schmeckt das Bier, macht meine Seele froh! Ich meine eines nach dem Essen - einfach so -
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Nun kommt die Konsequenz, aus der Geschicht. Änderst Deinen Lebensstiel nicht! Der erste Satz, ist unmissverständlich! Erfüll ihn bedingungslos, sonst wird’s bedenklich! Es ist nicht schwer, den richtigen Schritt zu ergreifen. Bewegung - ist alles! - Bitte lass es nicht schleifen! Im nächsten Vers - "Zufall" - Ein Bild - formten Worte. Wart nicht länger - schau, dein Mercedes zur Himmelspforte! |
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Lerne - in deinen Körper und auf seine Signale zu hören! Es ist wie ein Offenbarungseid, man kann darauf schwören. Die Frage: Warum ich? Kannst Dir schenken. Zeit ist kurz bemessen. Ein großer Einschnitt im Leben, musst viel lernen, darfst nichts vergessen. Was schert das jene, die glauben darüber entscheiden zu können. Ich würde ihnen germal so einen Schnelldurchlauf gönnen. ____________________alles___________________________klar____________________
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Wir machen uns frei, sind nicht unsere Gefangene!  Wir schauen, wie's andere packen, tun und meistern. Werden uns nicht aus Frust und Angst, den Verstand verkleistern.
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Sie sind mit Freude dabei!
Sie tun etwas für sich und Ihre Gesundheit!
Wie stehst Du dazu und denkst Du darüber?
Gehörst Du auch zu jener Masse ohne Klasse!
Die heimlich grinsen und lästern?
Denk an Morgen und Deine Gesundheit!
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Nun kennen Sie ein wenig von mir und meiner Geschicht.
Auch ich kämpf wie Sie, gegen Übergewicht.
Jetzt haben wir schon zwei gleiche Probleme die uns verbinden.
Vielleicht gelingt es uns, falsche Zurückhaltung zu überwinden.
Kommen Sie, wir gehen gemeinsam ein Stück des Weges.
~ Vielleicht entsteht eine Freundschaft - pflege es ~
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